KANODORA entstand als fiktive Premium-Marke mit Fokus auf Packaging, Materialwirkung und Produktinszenierung. Dunkle Flächen, warme Goldtöne und eine reduzierte Olivensymbolik bilden den visuellen Rahmen.
Logo und grafische Grundelemente wurden klassisch als Vektorgrafiken entwickelt. Bildbearbeitung und Compositing erfolgten mit Photoshop bzw. Affinity; einzelne Produktvisualisierungen wurden generativ unterstützt.
Freie Portfolio-Studie ohne Auftraggeber. Markenname, Gestaltung und Anwendungen dienen der Veranschaulichung des gestalterischen Konzepts; eine Verbindung zu bestehenden Marken oder Produkten ist nicht beabsichtigt.
01 — Markenidee
Wertigkeit durch Reduktion
Die Gestaltung übersetzt die Wertigkeit eines hochwertigen Olivenöls in ein bewusst zurückhaltendes Erscheinungsbild. Tiefes Schwarz bildet die Bühne, während warme Goldakzente und die Olivenkranz-Symbolik Identität schaffen. Die Gestaltung bleibt ruhig genug, damit Material, Haptik und Detailarbeit die eigentliche Premiumwirkung übernehmen.
02 — Markensystem
Die zwei Kernvarianten der Marke
Für das Portfolio reichen zwei Logoanwendungen: die charakterstarke Primärversion in Schwarz und Gold sowie eine reduzierte Monochromvariante für reproduzierbare Einsätze.
03 — Packaging
Produkt und Verpackung als Einheit
Flasche und Faltschachtel folgen demselben visuellen Konzept. Der Bogen des Etiketts wird auf der Verpackung weitergeführt, während die Blattstruktur sehr subtil im schwarzen Material erscheint. So entsteht ein zusammenhängendes System mit bewusst unterschiedlich gewichteten Flächen.


04 — Materialität
Details, die erst aus der Nähe wirken
Das Etikett kombiniert eine matte, fast textile schwarze Oberfläche mit metallischen Goldakzenten. Die dunklen Blattmotive bleiben bewusst im Hintergrund und werden erst über Licht und Nähe lesbar. Dadurch entsteht Tiefe, ohne die ruhige Gesamtwirkung zu verlieren.
Luxus entsteht hier nicht durch mehr Elemente, sondern durch kontrollierte Kontraste und Haptik.


Projektfazit
Eine Premium-Marke, bei der Material, Zeichen und Inszenierung dieselbe Sprache sprechen.
Die Studie zeigt, wie sich eine einfache Produktidee über Branding, Packaging und Art Direction zu einer konsistenten Markenwelt entwickeln lässt.